Hello Digitalisierung! Teil 1: Digitaler Wandel hat mit Größe zu tun.

Wie Logistikdienstleister aus intelligenten Algorithmen Kundenzufriedenheit schaffen.

 

Kennen Sie die aktuelle Bitcom Studie zum Thema Industrie 4.0? Eines der dort beschriebenen Szenarien spricht von adaptiver Logistik, mit der Online-Speditionen Transporte auf Knopfdruck ermöglichen.  Das ist aber nur ein kleiner Teil der sich abzeichnenden Möglichkeiten, innerhalb einer vernetzten Supply Chain mit Echtzeitinformationen, Kapazitäten-Management, Frühwarnsystemen und zusätzlichen Kundenservices zu punkten.

In dem derzeit schon fast absurden Wandeltempo der Branche wird eines klar: das Dienstleistungsportfolio der Logistikdienstleister wird immer differenzierter, Kundenerwartungen und Anforderungen an Qualität, Qualifizierung, Zertifizierung und Service-Grad werden immer höher. Wenige große Logistikdienstleister buhlen um die potentesten Verlader. Ihre Dienstleistungen und damit ihr Wettbewerbsvorsprung sind von vielen kleinen Rädchen der gesamten Lieferkette und ihrer Beteiligten abhängig. Und am besten steuern sie jedes einzelne davon exakt auf die Wünsche ihres Kunden hin. Also alles easy. Wäre da nicht schon seit Jahren die drohende Verknappung von Frachtraum und Fachkräften auf der einen Seite und die Service-Qualität tausender kleiner Transportunternehmer, denen eine Durchschnittsmarge von 1,5% den Investitionsspielraum nicht unerheblich abschnürt.

Beziehung und Bindung statt Diktat und Druck…

Zeiten ändern sich. Es wird spürbar, dass die beste Dienstleistung am Ende der Kette sich aus einer Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Logistikdienstleister (LDL) und Transportunternehmer ergibt. Verständnis und Wertschätzung, Förderung und Unterstützung machen aus Erfüllungsgehilfen intelligente Begleiter für ein optimales Ergebnis. Sicher, manche großen Logistikdienstleister haben ein Portfolio von mehreren Tausend Unternehmern, reden wir also über ein schier unmögliches Unterfangen?

 Kein Anlass zur verfrühten Kapitulation…

Wie so oft kommen die guten Nachrichten aus der Technologie-Ecke. Kollaborationsplattformen bringen die Bedürfnisse des Logistikdienstleisters in den Strom kundenbezogener Workflows. Transportunternehmer können über die smarte Plattform unmittelbar an die Kommunikation angebunden werden, sie pflegen sämtliche Daten und Informationen, ihre Zertifizierungen, ihre Qualifizierungen, ihre Besonderheiten und Vorteile in ihr Profil ein. Eine phantastische Möglichkeit, sich zu präsentieren und im selektiven Auswahlprozess zu punkten. Kollaborationsplattformen geben ihnen darüber hinaus den Service von Erinnerungen, von auftrags- und projektbezogenen Dingen bis hin zu wichtigen Ereignissen, wie z.B. dem rechtzeitigen Hinweis auf die Erneuerung eines Zertifikats. Die Komplexität der von Kunden zu Kunde, teilweise von Auftrag zu Auftrag variierenden Anforderungen steuert die Plattform automatisch. Und das ist unbestechlich. Ist etwas nicht erfüllt, stimmt die Service-Qualität nicht, gab es in letzter Zeit Qualitätsprobleme, Lieferverzögerungen… der Disponent kann sich auf automatisierte, digitale Schranken verlassen. Der Unternehmer kann rechtzeitig reagieren und alle Beteiligten sind in Echtzeit die Kommunikation eingebunden.

Ein konstantes Monitoring nach definierten Kriterien schafft Neutralität und honoriert gleichzeitig alle Anstrengungen des Transportunternehmers, sich mit einer hohen Qualität einzubringen. Und natürlich haben Disponenten die Möglichkeit, auch weiche Faktoren mit in Bewertungen einfließen zu lassen.

Aber hier endet die Begleitung für kleine und mittelständische Transportunternehmer nicht. Denn mit der Registrierung auf der Plattform braucht er z.B. nur noch GPS oder ein Smartphone oder eine in der Regel vorhandene Schnittstelle zu einem Telematikanbieter, um lückenlose Echtzeit-Status-Informationen in die Lieferkette einzuspeisen.

 

Über allen Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…

 

Tatsächlich können solche Kollaborationsplattformen noch viel mehr. Ist es nämlich eine gute Plattform mit einer guten Software im Rücken, ist der Logistikdienstleister in der Lage, Kunden-, Auftrags- oder Projektbezogen die gesamte Lieferkette nach seinen individuellen Parametern zu evaluieren. Mit einem Klick sieht er Schadenquoten, Lieferqualitäten, kann Ratings vergeben.

Die Freiheit der Ansprache und Auftragsvergabe an ausgewählte Transportunternehmer ist grenzenlos. Auch die Freiheit von Feedbacks, Fördermaßnahmen oder Unterstützungen. Wie in einem kleinen, erlauchten Club, der über ein gemeinsames Portal arbeiten kann. Das ist echtes Beziehungsmanagement zum Vorteil beider Parteien. Da rechnet sich auch das Investment für IT.

So gesehen hat digitaler Wandel für Logistikdienstleister mit der Größe der Anzahl ihrer angebundenen Transportunternehmer zu tun. Und damit mit schnell und bevorzugt verfügbarem Frachtraum und Lieferqualität.

 

NX3 ist eine digitale Kollaborationsplattform die es Unternehmen erlaubt, komplexe Lieferketten sowie Informations- und Warenströme abzubilden und unternehmensübergreifend zu managen. NX3 ermöglicht Informationsaustausch zwischen allen im logistischen Prozess beteiligten Partnern in Echtzeit, und somit das Monitoring und die Evaluierung der gesamten Supply Chain über eine zentrale Softwareplattform.

 

 

JETZT KONTAKT AUFNEHMEN!

Sie möchten mehr über NX3 erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

Related Post